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Börse  20.01.2021 (Archiv)

Riskante ETF

Eine relativ neue Art börsengehandelter Fonds (ETFs, exchange-traded funds) kann speziell unerfahrene Investoren schnell um viel Geld bringen, warnen Forscher der Ohio State University und der Universität der italienischen Schweiz (USI) in einer Studie.

Es handelt sich dabei um spezialisierte ETFs, deren Portfolios sich auf zu ihrem Start im medialen Trend liegende Bereiche konzentriert. Diese verleiten demnach Investoren dazu, gegen übliche Investment-Weisheit teuer zu kaufen - bevor überhypte Papiere abstürzen.

Die einfache Faustregel für die Börse ist 'günstig kaufen, teuer verkaufen'. Doch spezialisierte ETFs verleiten der Studie zufolge unerfahrene Anleger leicht dazu, praktisch am Höchststand zu kaufen. Denn sie ködern Investoren mit einem engen Fokus auf aktuell im medialen Trend liegende Bereiche. 2019 umfasste das laut Studie beispielsweise Cannabis und Cyber Security, 2020 Black Lives Matter und den Heimarbeits-Trend. 'Sobald die Leute sie kaufen, unterperformen diese Wertpapiere, während der Hype um sie schwindet', warnt Studien-Mitautor Itzhak Ben-David, Professor für Finanzwesen an der Ohio State.

'Die Wertpapiere, die in den Portfolios spezialisierter ETFs enthalten sind, sind 'heiße' Aktien', erklärt Mitautor Francesco Franzoni, Professor für Finanzwesen an der USI. Vor Start des Fonds erhalten sie mehr und positivere Medienaufmerksamkeit als andere Wertpapiere. 'Diese spezialisierten ETFs werden häufig als 'nächstes großes Ding' für Anleger beworben, die von der Wertentwicklung der einzelnen Aktien in der Vergangenheit beeindruckt sind', betont Studien-Mitautor Byungwook Kim, Doktorand an der Ohio State. Doch sind die Papiere letztlich oft überbewertet. Wenn der mediale Hype verfliegt, folgt der Absturz - auch der spezialisierten ETFs.

Die Studie hat 1.086 ETFs von 1993 bis 2019 erfasst. 613 davon waren breit aufgestellt und zeigten relativ flache Ertragsverläufe. Die 473 spezialisierten ETFs dagegen verloren etwa vier Prozent ihres Wertes pro Jahr und waren mindestens fünf Jahre unterperformant. Die Analyse zeigt auch, dass institutionelle Investoren spezialisierte ETFs weitgehend meiden. Im ersten Jahr solcher Fonds halten institutionelle Investoren weniger als ein Prozent der Marktkapitalisierung, während es bei breit aufgestellten ETFs 43 Prozent sind. Offenbar orten Banken also deutlich jene Warnsignale, die unerfahrene Privatinvestoren oft ignorieren.

pte/red

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